Beschreibung historischer Fenster

Kastenfenster (Grazen Fenster) – Es ist ein Doppelfenster oder einschichtiges Fenster, dessen Flügel in einem massiven Rahmenprofil in geraden, einfachen Vertiefungen eingesetzt sind. Grazen Fenster würden in Skandinavien geschaffen, auch heutzutage ist diese Fensterart sehr beliebt. Üblicherweise schlägt sich der Äußere Flügel nach außen und der innere nach innen auf. Der Profil ist nicht in die Fassade vertieft, so ist das Flügel dem Niederschlag ausgesetzt. Grazen Fenster ist einfach, ohne dekorative Elemente gebaut. Da das Fenster sich nach außen öffnen lässt, kann die Pflege dieser Fenster in den oberen Etagen schwierig werden.

Kastenfenster (Wiener Kastenfenster) – ist eine historisch getestete Holzfensterkonstruktion mit einem in der Fassade vertieften Rahmen, die über zwei Flügel (inneren und äußeren), die sich nach innen öffnen lassen, verfügt. Diese Fensterart ist in der Tat die einzige, die bei den Häusern, die im Zeitraum zwischen XVIII Jh. bis zu 40. Jahre des XX Jh gebaut worden sind, verwendbar ist. Seine Grundform und Material haben sich während der Zeit nicht verändert, nur die technische Gestaltung hat sich geändert – heutzutage wird im inneren Flügel eine wärmesparende Isolierverglasung und eine oder zwei Dichtungskonturen eingesetzt.

In historischen Gebäuden bei der Versetzung veralteter Rahmenfenster mit 70, 80 oder sogar 90 mm dicken modernen Fenster stellt es sich öfters heraus, dass das neue Fenster sich im Frierbereich der Wand befindet und der Fensterkasten wegen des Kondensats nass wird und fängt an zu schimmeln. Dank der Bautiefe der Konstruktion des Rahmenfensters (bis zu 200mm und mehr) liegt dieser Bereich nicht im Innenraum, sondern in der Fensterkonstruktion zwischen den Flügeln, deswegen bildet sich im Fensterkasten keine Feuchtigkeit und Schimmel. Die von "FLORA" GmbH hergestellten Kastenfenster entsprechen den Anforderungen der Wiederherstellung von kulturhistorischen Denkmälern. Ebenso bieten wir gewölbte Rahmenfenster an.

Fensterscheiben vom Kastenfenster werden meistens mit dekorativen Fenstersprossen verteilt, an der Fassadenseite kann man dekoratives Gesims oder Kapitel anbringen. Äußerer Flügel wird mit Silikon verglast, man kann aber dekorative Glasleisten benutzen. Gummidichtung wird nur an den inneren Flügel angebracht, um Kondensat zwischen den Flügeln zu vermeiden.

Sollte man den visuellen Reiz verschiedener Fensterarten vergleichen, stehen Kastenfenster definitiv an der Spitze – es ist eine zauberhafte und dekorative Komponente, Stolz jeder Fassade.

Verbundfenster oder Schwedischer Fenster – hat zwei miteinander verbundene Flügel mit gemeinsamen Scharnieren. Die öffnen sich beide zusammen, zum Putzen muss der Verbundflügel aber geöffnet werden. Normalerweise öffnen sich die Flügel der Fassadenfenster nach außen und der Rahmen ist nicht in der Fassade vertieft, so ist der Flügel dem Niederschlag ausgesetzt. Fassadenfenster hat eine einfache Bauweise, ohne ausgeprägte Dekoration, ist flach (nicht in der Fassade vertieft). Solche Fenster wurden am XX Jh. benutzt. Heutzutage werden in den inneren Flügeln des Fassadenfensters Isolierverglasung und hochwertige Dichtung eingesetzt.

Das Holzbearbeitungssystem der finnischen Firma TEKNOS bietet umweltschonende wasserverdünnbare Primer, Topcoat, Farben und Lacke - 54 getönte Lackfarbtöne und Abdeckfarben laut RAL oder NCS Katalogen

 

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